Wie tief darf man sich mit einem Geländewagen ins Wasser trauen? Die Antwort gibt die sogenannte „Wattiefe“. Im Alltag braucht man diese Information selten, aber heute geht es im GeländeParcours der Autostadt Wolfsburg mit dem neuen Amarok durch den Wassergraben. Und wir wollen uns ja keine nassen Füße holen. Welch ein Glück also, dass das neue Modell bei der besagten Wattiefe um ganze 30 Zentimeter, auf insgesamt stolze 80 Zentimeter, zugelegt hat. Das wollen wir doch direkt in der Praxis testen!
Los geht es erstmal vom Beifahrersitz aus, um den Weg durch den Parcours kennenzulernen und in die Tricks bei den einzelnen Aufgaben eingeweiht zu werden. Deshalb erklärt Instruktor Tobias Hummel Sektion für Sektion, worauf es bei den Hindernissen ankommt und welche Gefahren es zu beachten gilt.
Die Wasserdurchfahrt: Ein cooles Erlebnis!
Beim Wassergraben gibt Tobi die Anweisung: "Langsam hineingleiten und dann konstant die entstehende Bugwelle vor dir hertreiben". Eine Bugwelle kannte ich sonst nur von Schiffen – sehr beeindruckend!
Aber nicht ablenken lassen, sondern direkt am Gas bleiben. Am Ende der Wasserdurchfahrt wird es gleich nochmal spannend: Denn das Herausfahren am Ende muss das Auto auf nassen, rutschigen Steinen auch erstmal schaffen. Dank zugeschaltetem Allrad-Antrieb meistert der Amarok aber auch das mit Bravour.
Filmklappe und … ACTION!
Für die Filmaufnahmen dürfen wir dann doch, natürlich erst nach etwas Erfahrung und längerem Üben, mit mehr Schwung ins Flussbett fahren. Juhu, was ein Spaß, wenn das Wasser über die Motorhaube schwappt. Ein schöner Anblick auch, wie majestätisch das Wasser beim Herausfahren wieder von dem kernigen Amarok abperlt. Er hat es bezwungen, das Flussbett.