Buchenholz als besondere Zutat
Den „BEEF CLUB“ findet man gleich neben dem Haupteingang der Autostadt. In seinem kulinarischen Konzept, in dem es – wie der Name erahnen lässt – um gutes Fleisch geht, ist der selbst entworfene Holzgrill von zentraler Bedeutung. Auf ihm wird heiße Glut gezielt hin- und hergeschoben. Bei bis zu 300 Grad geht es vor den Augen der Gäste um die ideale Zubereitung regionaler Zutaten. „Grillen ist auch Gefühlssache“, findet Justus Viedt. Der 28-jährige Küchenchef des „BEEF CLUB“ achtet penibel darauf, dass daraus etwas entsteht, das überzeugt und wertgeschätzt wird. Auch das Buchenholz aus dem Drömling, das wenig Harz enthält, leistet seinen Beitrag dazu. Es brennt sehr langsam und gleichmäßig ab. „Beim Grillen über dem offenen Feuer entsteht ein würziger und dennoch leichter Rauchgeschmack“, verrät Viedt. Es macht Spaß, ihm und seinem Team bei der Zubereitung zuzusehen. Fragen und Wünsche sind immer willkommen. Vom Grillfleisch über das Gemüse bis zum Gewürz und Salz: Was auf der Speisekarte des „BEEF CLUB“ steht, hat möglichst kurze Transportwege hinter sich und eine besondere Güte. Das liegt an der Bio-Zertifizierung des Restaurants nach Bioland und an der Zusammenarbeit mit regionalen Dienstleistern. Fleisch aus Salzwedel (63 Kilometer entfernt), Gemüse aus der Börde- Gärtnerei in Erxleben (44 Kilometer), Salz aus der Pfannensaline in Göttingen (140 Kilometer): Rund um diese edle Mischung voller Heimvorteile wird die Speisekarte des „BEEF CLUB“ alle zwei Monate saisonal angepasst. „Gutes in Bio-Qualität kann nicht immer verfügbar sein. Das wissen und akzeptieren unsere Gäste“, sagt Küchenchef Viedt. Mit regionalen und saisonalen Zutaten trotzdem immer für hohe Qualität zu sorgen, treibt das ehrgeizige Team des „BEEF CLUB“ das ganze Jahr über an – und das schmeckt man bei jedem Bissen.