Fabio Ragusa hält zwei Pizzen in seinen Händen, vor dem Steinofen im Restaurant „AMano“.

Zeit für Pizza

Eine perfekte neapolitanische Pizza zuhause zubereiten – geht das? „AMano“-Küchenchef Fabio Ragusa erklärt im Video worauf es ankommt, um den italienischen Klassiker originalgetreu nachzubacken.
Text: Torsten Schlegel
Fotos / Video: Carina Adam / NÓI CREW
25.06.2026

Teig, Tomatensoße, Käse und Basilikum, mehr braucht eine klassische Pizza Margherita nicht. Die Kunst liegt darin, diese vier Zutaten so zu verarbeiten, dass daraus eines der berühmtesten Gerichte der Welt entsteht. Luftig und kross, mit dünnem Boden und breitem Rand muss die neapolitanische Variante aus dem Ofen kommen. Im Restaurant „AMano“ in der Autostadt ist Küchenchef Fabio Ragusa der Spezialist für Pizza. Ganz wichtig ist die Qualität der Zutaten. Ragusa vertraut auf den authentischen Geschmack von Tomaten und Käse aus Italien. Aber auch das richtige Mengenverhältnis und die Bearbeitung des Teiges spielen eine große Rolle für den Erfolg

Obwohl ein echter Steinofen kaum zu ersetzen ist, lässt sich dem Geschmack und der Konsistenz des Originals mit den Tipps aus dem „AMano“ sehr nahe kommen. Eine der wichtigsten Zutaten dafür ist Zeit. Nicht nur für das wiederholte Üben, falls die ersten Versuche nicht auf Anhieb perfekt werden, sondern vor allem für den Teig. Denn erst die langen Ruhephasen sorgen für die typische Leichtigkeit. Das erfordert zwar ein wenig Geduld, zahlt sich jedoch in vollem Geschmack aus. Und wer doch einmal spontan Lust auf Pizza bekommt, kann vorsorgen: Die vorbereiteten Portionen lassen sich hervorragend einfrieren. Damit ist die nächste neapolitanische Pizza mit wenigen Handgriffen und nur ein paar Minuten im Ofen servierfähig. Wer es noch eiliger hat, kommt einfach zu Fabio und seinem Team ins „AMano“.

Das „AMano“ in der Autostadt ist täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Reservierungen sind über OpenTable buchbar.