Architektur trifft Frühling
Durch witzig mit Fotografien dekorierte Drehtüren, die das Künstlertrio Mentalgassi in überdimensionale Gesichter verwandelt hat, geht es hinein in den Park. Darin zeigt sich die Autostadt in diesem Frühling von ihrer kreativen Seite: 13 hochragende Monolithen bilden moderne Leinwände für 21 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, die bei unserem Besuch live am Werkeln sind. Ein offenes Atelier, in dem Kunst nichts Abgeschlossenes ist, sondern ein Prozess, den man direkt miterleben kann.
Zeit für eine kurze Pause: Ein warmes Getränk in den Händen, ein Moment zum Innehalten und Genießen. Die Stimmung in der Führung ist vertraut und fühlt sich weniger wie ein klassischer Rundgang und mehr wie eine gemeinsame Entdeckungsreise an.
Der Weg führt weiter vorbei an bekannten Orten, die im Frühling eine ganz eigene Wirkung entfalten. Unter dem geschwungenen Dach des Porsche-Pavillons ist das "Spiegel-Ei" installiert: Wie eine Diskokugel zaubert es flackernde Lichtreflexe in diesen wunderbaren Raum, der sich im Sommer zur Konzertbühne verwandelt.
Ana-Maria erklärt uns das architektonische Zusammenspiel aus harten und weichen Linien: Bäume, Wege und Wasserlinien verschmelzen zu einem harmonischen Gesamtbild aus Architektur und Natur. Wir nähern uns den fast 50 Meter hohen Autotürmen mit ihren rund 1.000 Glasscheiben – die Vorfreude steigt.