Die Spur dieses letzten Werkbusses fand sich erst zu Beginn der 90er Jahre wieder. Auf einer Wiese in Kalscheuren, westlich von Köln, wurde der Büssing zu dieser Zeit als Haus auf vier Rädern bewohnt. Der Zustand des Fahrzeugs war mittlerweile so marode, dass es nicht mehr selbst bewegt werden konnte. Aufgrund des Baus einer Brücke über die nahegelegene Bahnstrecke war der Busbewohner gezwungen den Platz zu räumen und entschloss sich, den Büssing 6500T für 600 D-Mark an einen Sammler und Enthusiasten alter Nutzfahrzeuge zu verkaufen. Dieser brachte das Fahrzeug auf einen Stellplatz im Sauerland und lagerte es dort vorerst ein. Nach einem erneuten Umzug nach Willich, westlich des Ruhrpotts, begannen erste Restaurationsarbeiten.
Das hohe Alter des Büssing und seine fortgeschrittene Abnutzung machten die Instandsetzung aufwendig. Die notwendigen Reparaturen zogen sich in mehreren Etappen bis weit in die 2010er Jahre hinein. Nach Abschluss der Arbeiten entschied sein Besitzer, den Büssing 6500T an seine ursprüngliche Wirkungsstätte zurückzugeben. Denn auch im Fahrzeugbrief war als Eigentümer allein das Volkswagen Werk eingetragen. 2017 erwarb die Autostadt den Büssing 6500T und brachte den letzten seiner Art nach 39 Jahren zurück nach Wolfsburg. Mit neuem Leben erfüllt, fährt er heute, mit seinem ursprünglichen Kennzeichen, zu besonderen Anlässen sogar wieder durch die Straßen von Wolfsburg.