Wo einst eine Industriebrache lag, erstreckt sich heute eine ganz bewusst komponierte Oase. Die 28 Hektar große Parklandschaft der Autostadt basiert auf den Prinzipien eines japanischen Gartens: abgestimmt, kontrastreich und sinnlich.
Der Star im Ensemble: Die Kiefer
Jede gute Geschichte hat einen Hauptdarsteller. In der Autostadt ist das die heimische Kiefer (Pinus sylvestris). Sie wurde nicht zufällig ausgewählt, sondern nach Feng-Shui-Prinzipien als „Leitbaum“ bestimmt. Mit ihrer robusten Art und ihrem immergrünen Kleid symbolisiert sie Langlebigkeit, Stärke und Anpassungsfähigkeit. Eigenschaften, die eine subtile Brücke zur Welt der Automobile schlagen. Die Kiefern, gepflanzt auf den fließenden Hügeln vor den beiden Türmen, prägen das Bild des Parks und schaffen eine Atmosphäre von Beständigkeit und Ruhe.
Eine charmante Idee der ursprünglichen Planung war es, jedem Markenpavillon einen eigenen Hausbaum zuzuordnen, der die Herkunft oder den Charakter der jeweiligen Marke widerspiegelt. So stand eine stolze Eiche für das britische Flair von Bentley, eine temperamentvolle Esskastanie für Lamborghini in Norditalien und eine Linde für Škoda aus Böhmen. Zwar wird dieses Konzept heute nicht mehr ganz so konsequent durchgehalten. Architektur und Natur gehen aber in der Autostadt weiterhin Hand in Hand und stecken voller Bedeutung. Der Volkswagen Pavillon wird von Birken flankiert, die für den Frühling stehen, während eine massive Buche die Robustheit der Nutzfahrzeuge symbolisiert.